DIE PHYTOTHERAPIE

kraeuter 1Der Mensch verwendet Heilkräuter schon  sehr lange. Nach einigen Quellen dürfte die Kamille die wohl am längsten genutzte Heilpflanze sein. Im europäischen Raum waren es besonders die  Kräuterfrauen, die sich der natürlichen Helfer bedienten. Im Mittelalter vereinigte Hildegard von Bingen die Volksmedizin und das medizinische  Wissen der Griechen und Römer in naturkundlichen Büchern, wobei sie  erstmals auch die deutschen Namen für die Pflanzen und Mittel  verwendete. Im 16. Jht. wirkte der berühmte Arzt Paracelsus, der den  Satz prägte: “Die Dosis macht das Gift.” Mit dem Aufkommen der  chemischen bzw. pharmazeutischen Industrie wurden die Heilpflanzen in  der Ärztlichen Praxis immer mehr verdrängt. Dank des Einsatzes von  einigen wenigen Kräuterkundigen blieb das Wissen um die Heilkraft von  Pflanzen aber erhalten und erfreut sich heute wieder einer grösseren  Beliebtheit, auch wenn die Pharmabranche versucht, die Renaissance der  Heilkräuter mit allen Mitteln zu verhindern.

Ich möchte es nicht versäumen, auch  auf gewisse Gefahren im Zusammenhang mit Heilpflanzen hinzuweisen. So  besteht zum Beispiel eine grosse Verwechslungsgefahr bei der Wilden  Möhre (Futterpflanze für Kaninchen und auch als Heilpflanze verwendet)  und dem giftigen Schierling:

Gefleckter_Schierling        Wilde_Mohre

(Links: Gefleckter Schierling / Rechts: Wilde Möhre)

Es ist daher sehr wichtig, dass nur eine fachkundige Person Mittel aus Heilkräutern herstellt und anwendet.

Die Phytotherapie verwende ich  ergänzend zu den anderen von mir angebotenen Therapien. Heilpflanzen sind schonender als pharmazeutische Produkte. Schon allein deshalb  bevorzuge ich deren Einsatz.

Loewenzahn 2